Triumph Bonneville Speedmaster Test 2018 Speed, slow and sweet. Triumph und Honda haben wieder bewiesen, dass sie sozusagen von Vorgestern sind und schicken ihre berühmten Klassiker erneut ins Rennen Zierlich und fein gemacht, die neue Bonni. Master of mellow. Das neueste Bonneville Bike schafft Lebensqualität zwischen Naked Bike und Cruiser. Bei der Triumph Speedmaster zählt der Moment - und das Drehmoment. Motorradhersteller Triumph erneuert seine Ikone Bonneville bis hin zur letzten Schraube und besinnt sich dabei der Historie dieses Modells. Und das – wenn man es nüchtern betrachtet – am liebsten aufrecht. Die Bonneville etwa, benannt nach der Salzebene in Utah, auf der Triumph 1956 mit Geschwindigkeits-Weltrekordfahrten Aufsehen erregt hatte. Die Triumph Bonneville T120 will eben keine Weltrekorde mehr aufstellen, sie mag lieber mit königlicher Souveränität die Straßen dieser Welt entlangstolzieren. Eine Probefahrt Und wie sie da so im Hof neben der CB 1100 EX steht, wirkt sie wie die feine Dame aus der Stadt, während die Honda doch eher wie ein grober, aber ehrlicher Bauerntrampel daherkommt. Geschwindigkeit muss nicht schnell sein. Jetzt bietet Triumph nach der Street Twin mit 900 ccm das nächste, größere, stärkere Bonneville-Modell an, die T120, mit erheblich größerem Hubraum. Das Motorrad ist ein rundum gelungener Wurf – und kann manchen Fahrer auch therapieren. Triumph verbindet bei der Bonneville T 100 Nostalgie und Moderne.